Thema: B210 jetzt amtlich: Baubeginn 2009
Über 40 Jahre ein unsägliches Thema:
Neubau der B210 in Schortens
Die Ortumgehung Jever ist im Juni 2000 dem Verkehr übergeben worden. Es bleibt das Nadelöhr Heidmühle/Ostiem mit schwersten Belastungen für die dort wohnenden Mitbürger unserer Gemeinde, weil einige Uneinsichtige stur und selbstherrlich den Verkehr weiter durch den Ortsteil Heidmühle zwingen wollen. Sie behindern damit nicht nur die Entwicklung unseres Ortes, sondern auch die der ganzen Region.

B210 von Jever in Richtung Moorwarfen gesehen
Chronologie
| 1965 | Bedarfsfeststellung, Planungsbeginn |
| 1971 | alle Schortenser Parteien dafür |
| 1976 | Linienführung vorgelegt |
| 1980 | Ratsbeschluss gegen einen Neubau (Antrag der SPD) |
| 1983 | Neue Planung mit zwei (statt vier) Spuren, Gemeinde Schortens lehnt Linienentwurf ab, Landkreis Friesland stimmt Entwurf zu |
| 1986 | Beginn des Planfeststellungsverfahrens Beschluss der Gemeinde Schortens: keine Umgehung Heidmühle, nur Umgehung Jever |
| 1987 | Planungseinheiten Jever/Schortens werden getrennt |
| 1991 | Bezirksregierung beschließt separaten Verkehrsabschnitt für Jever Planung für Schortens ruht zeitweilig, Planfeststellungsbeschluss für die Umgehung Jever |
| 1992 | Anwohner der B210 im Bereich Schortens wehren sich zusammen mit CDU/FDP/UWG gegen die Belastungen und die Verschleppung und Ablehnung durch den Gemeinderat Schortens |
| 1993 | Baubeginn der Verkehrseinheit Jever |
| 1995 | Umweltverträglichkeitsstudie und städtebauliches Gutachten liegen für die Verkehrseinheit Schortens vor |
| 1996 | Straßenbauamt Aurich bewertet die Varianten in einem Variantenvergleich und legt diese Ende August der Bezirksregierung Weser-Ems vor Gemeinde Schortens stimmt per Ratsbeschluß der Umgehungsstraße zu (Variante 1*opt.); der Landkreis Friesland stimmt diesem Ratsbeschluss zu. |
| 1999 | Das Straßenbauamt Aurich hat die Planungen abgeschlossen und über die Bezirksregierung Weser-Ems und die niedersächsische Landesregierung dem Bundesminister für Verkehr vorgelegt. |
| 2000 | Der Bundesminister für Verkehr hat die Planungen bestätigt. Die Bezirksregierung Weser-Ems hat im Juni 2000 das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. |
| 2003 | Die Bezirksregierung hat im Januar den Planfeststellungsbeschluss erlassen und die sofortige Vollziehbarkeit angeordnet. |
| 2007 | Der Planfeststellungsbeschluss ist nach Abweisung aller Klagen rechtssicher. Die Brückenbauten sollen begonnen werden. |
| 2009 |
Am 7. Juli erfolgte der 1. Spatenstich zur Verwiklichung der Maßnahme durch Repräsentanten der Bundes- und Landesregierung, der Kommunen sowie der Straßenbauverwaltung.
(Von links: Wilfried Sutorius, Fraktionsvorsitzende Elfriede Schwitters, Ratsvorsitzender Gerhard Ratzel und Minister Dr. Philipp Rösler) |

Die FDP Schortens will
- eine kreuzungsfreie Umgehungsstraße auch um Heidmühle herum, damit in Zukunft nur noch 5.000 statt 22.000 Kfz/Tag über die jetzige B210 rollen, und unsere Mitbürger endlich entlastet werden.
- Eine Anbindung der Bahnhofsstraße (L814) bei Feldhausen soll nicht mehr erfolgen.
- Die bisherige Bundestraße soll eine Kreisstraße werden.
Das bedeutet u.a.
- mehr Lebensqualität für die Bürger von Ostiem, Heidmühle und Feldhausen;
- eine bessere Entwicklungschance für den Ortskern Heidmühle;
- höhere Verkehrssicherheit und weniger Unfälle mit Personenschäden;
- weniger Kraftstoffverbrauch durch zügigen Verkehr, also mehr Umweltschutz;
- bessere Sicherheitsstandards für das Wassereinzugsgebiet Feldhausen;
- eine Entlastung des innerörtlichen Verkehrs und
- eine Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung der Region und des Tourismus.
Landesstraße 10 bei Sengwarden
